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In eigener Sache



Und noch ein Wort in eigener Sache
.

Da einige Besucher unseres Shops immer mal wieder der Meinung sind, dass die Preise zu hoch oder nicht angemessen wären, stellen wir hier mal die Honorar-Empfehlung des „Verband der Redenschreiber deutscher Sprache“ (VRdS) ein. Auch nachzulesen unter http://www.vrds.de.

 

 

Redezeit:                        Für Geschäfts- und Privatkunden:

10 Minuten                           700€ - 1.250 €

30 Minuten                        2.100€ - 3.750 €

45 Minuten                        3.150€ - 5.625 €

 

Diese Preise sind nur ein Richtwert. 
Meine Autoren und ich benötigen manchmal bis zu vier Wochen oder mehr, um eine perfekte Rede zu erstellen. Und darüber hinaus wird immer mal wieder ausgefeilt und die Wortwahl verbessert.

  

Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache


 

Die Büttenrede

Autor: Roswitha Rudzinski

 

Aus gegebenem Anlass habe ich diese Verse verfasst …..

 

Ich schreibe Reden schon sehr lange.

Und davor ist mir auch nicht bange

 

Doch allen Menschen Recht getan,

ist eine Kunst, die niemand kann.

 

Den Einen ist die Red‘ zu scharf,

den Anderen ist sie, noch viel zu brav

 

Die Leseprobe könnt länger sein,

stellt doch die halbe Red‘ hier ein!

 

Den einen ist die Red‘ zu teuer,

der Preis der wär‘ ja ungeheuer.

 

Wen interessiert es – ist doch piep

Wie lang der Autor daran schrieb?

 

Wieviel‘ Stunden man meist bei Nacht

Mit diesem Text hat zugebracht?

 

Und das alles, ich sag‘s hier frei,

nur für nen Appel und en Ei?



Wer selber sich schon hat versucht,

der weiß, wie mancher Autor flucht,

 

wenn einfach nichts mehr klappen will,

und im Kopf ist alles still.

 

Wie oft hat mir der Kopf geraucht,

welches Thema wird gebraucht?

 

Schreiben geht nicht hoppla hopp

Man hat nicht alles gleich im Kopp

 

Manche Red‘, wer hat’s verbrochen?

War fertig erst nach vielen Wochen.

 

Und mit manchem Thema, bitte sehr,

da tat man sich, so richtig schwer

 

Nicht alles fällt einem leicht in den Schoß,

ich will ja nichts sagen, ich mein ja bloß:

 

Allen Menschen Recht getan,

ist eine Kunst, die niemand kann!

 

Hier mal ein Ausschnitt aus einem Artikel des Literatur-Cafés: 


Ich find's immer wieder erstaunlich (langsam schleift sich dieser Effekt allerdings), wenn Leute, die am Ende des Monats erwarten, ihr Gehalt auf dem Konto vorzufinden, dieses Recht anderen absprechen, nur weil sie "Künstler" sind und vermeintlich etwas herstellen, das - aus welchen Gründen bitteschön? - jedermann frei konsumieren können sollte. An welcher Stelle unterscheidet sich die Arbeit - und es ist oft sehr viel Arbeit -, die aufgewendet werden muss, um ein Buch zu schreiben, ein Album aufzunehmen oder einen Film zu produzieren (von der Quälerei vorher, den Jahren des Übens und des Klinkenputzens ganz zu schweigen), davon, Bankkunden zu beraten, ein Dach zu decken oder verdammte Hühner zu züchten? Nur weil man das Ergebnis des einen "Kultur" nennt, wird jenen, die sie herstellen, ein Besitz- und Verwertungsrecht abgesprochen, das jedermann sonst für seine Arbeit und seinen erwirtschaftetes Eigentum in Anspruch nimmt. Keiner verlangt, dass gekaufte Eigentumshäuser nach zehn Jahren "gemeinfrei" werden oder dass man Wohnungen monatelang probebewohnen kann, um bei Gefallen dann eine Spende an den Hausbesitzer zu entrichten, natürlich nach Gusto und in ebenso natürlich selbst festgesetzter Höhe. Wie absurd.

gefunden im Literatur-Café (www.Literatur-Cafe.de)